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Dorf-Güll ist ein kleines Dörfchen ...

in Oberhessen und liegt am nördlichen Rande der Wetterau. Als kleinster Stadtteil der Großgemeinde Pohlheim befindet sich unser Dorf am Nordzipfel des Limes und ganz in der Nähe des Klosters Arnsburg.

Ein intaktes Vereinsleben prägt das Dorfgeschehen. Jugendarbeit, Kooperation, Eigenleistung und bürgerschaftliches Engagement zeichnen die Verantwortlichen und die Vereinsmitglieder besonders aus.

Das Logo zeigt ein Bild des Dorf-Güller Malers Karl Heinz Weber "Dorf-Güll - Ortseingang von Süden"


Unser Dorf-Güll - Wappen und Ortsname 

 

 

Das Wappen von Dorf-Güll

 

Das Wappen zeigt auf blauem Grund drei goldene Seerosenblätter. Die Anordnung der Blätter entspricht der eines Sees, der den Rittern von Güll gehörte. Die goldenen Kreuze (vier im oberen und jeweils drei links und rechts im unteren Teil des Schildes) stehen für die Eigenkirche der Herren von Güll. Gold auf blau entspricht den Solmser Farben.



Der Ortsname Dorf-Güll

Dorf-Güll, gerade südlich der Wasserscheide, zwischen dem Lahntal und der Wetterau gelegen, erhielt seinen Namen von der Besonderheit seiner Topographie. Mittelachse des Ortes ist der Welsbach, der nahe der Grüninger Warte seinen Anfang nimmt und hinter dem Kloster Arnsburg in die Wetter mündet. Er war an beiden Seiten von sumpfigem Gelände umsäumt. Die damalige (niederdeutsche) Bezeichnung für derartiges Gelände ist „Güll“, wie in zahlreichen alten Urkunden zu finden ist. Von diesem landschaftlichen Charakteristikum erhielten sowohl das Dorf als auch der spätere Hof ihre Namen.

Gedicht zum Namen "Güll"
Wo kommt dein Name her, mein Gülle?
Da gibt´s Erklärungen die Fülle.
Ein Märchen sagt: Es gab ´ne Maid
von Grüningen in Liebesleid.
Sie flüchtet sich in Tal und Schilf,
ein edler Mönch kam ihr zu Hilf
und segnet sie mit Kuhlhans ein;
der soll ihr Eheliebster sein.
Aus Holzheim stammte dieser Mann,
und so fing hier die Siedlung an.
Doch weil ihr Name Giela war
nennt man den Ort Dorf-Giela, klar.
Wem das zu nebulös erscheint,
halt fest, daß Güll einst Sumpf auch meint.
Sehr feucht wars hier im Welsbachtal,
und Frösche gab´s in großer Zahl.
„Fräschgieker“ heißen drum bis heute
aus Nachbarsmund Dorf-Güller Leute.


 

 

Vereinsgemeinschaft.Dorf-Guell@T-Online.de