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Heimatkundlicher Arbeitskreis
Pohlheim/Dorf-Güll Der Heimatkundliche Arbeitskreis Dorf-Güll ist am 01.08.1992 entstanden. Zunächst war die Erstellung eines Bildbandes für die 1200-Jahrfeier wesentlicher Auftrag der Stadt Pohlheim an die Arbeitsgruppe „Bildbanderstellung“. Durch das entstandene Interesse an heimatkundlichen Themen entwickelte sich der Heimatkundliche Arbeitskreis. Die Organisation des Heimatkundlichen Arbeitskreises ist tatsächlich ein Arbeitskreis ohne feste Strukturen eines Vereins. Wir haben also keine Mitglieder und keine Beiträge, vielmehr steht die Mitarbeit im Vordergrund. Die Ziele unseres Arbeitskreises sind nicht fixiert, ergeben sich allerdings aus dem gewählten Namen. Jedermann und –frau können bei uns mitarbeiten und mithelfen, alle sind herzlich willkommen. Wir freuen uns über gute Ideen und aktive Mitarbeit. Ansprechpartner: Klaus Haas * Birkenweg 6 * 35415 Pohlheim Telefon: 06404 4249 * E-Mail: Klaus.Haas@T-Online.de |
Projekte im Jahr 2010/11
Die Dorf-Güller Heimatkundler leiden darunter, dass die gewünschte "Dorferneuerung" wenig vorankommt.
Zwei Projekte sind umgesetzt worden:
Am 26. Juni 2011 wurde der INFO-Schaukasen Altes Rathaus aufgestellt und präsentiert.

Bericht aus dem Gießener Anzeiger vom 27. Juni 2011
(Anmerkung: Horst Harnisch wird fälschlicherweise als Ortsvorsteher bezeichnet)
Gewässer in Dorf-Güll
Pojektbeschreibung
Dokumentation zum Gewässerschutz mit dem Titel
„Gewässer in Dorf-Güll“
„Vom historischen Wasserreichtum bis zum modernen Gewässerschutz“
Die Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll e.V. hat als Herausgeber der Dokumentation für den Heimatkundlichen Arbeitskreis fungiert *) und so mit diesem Projekt am
Wettbewerb "Zukunft gestalten" der Volksbank Mittelhessen e. G. Gießen
erfolgreich teilgenommen. Als Anerkennung für die Erstellung der Dokumentation wurden wir mit einem Geldpreis in Höhe von 500 € ausgezeichnet.
*) So konnte der Heimatkundliche Arbeitskreis als Mitglied eines e.V. mit Gemeinnützigkeit, was u. a. nach den Ausschreibungsbedingungen vorgegeben war, am Wettbewerb teilnehmen.

1. Gewässerschutz ist Schutz der Umwelt
Diese Dokumentation hat den Anspruch, zu den Gewässern in Dorf-Güll und Umgebung zu informieren und Historisches und Gegenwärtiges darzustellen. Sie umfasst schriftliche, bildliche, tabellarische und kartografische Dokumente in Buchform mit einem detaillierten Quellenverzeichnis. Im Untertitel „Vom historischen Wasserreichtum bis zum modernen Gewässerschutz“ wird deutlich, dass heute der Schutz der Gewässer im Vordergrund steht. Gewässerschutz ist Schutz der Umwelt und damit Erhalt der Natur. Gewässerschutz ist Teil des Umweltschutzes und fasst die Verpflichtung für jedermann, die Gewässer vor Verunreinigungen und sonstigen nachteiligen Veränderungen zu schützen, zusammen. Wasser ist Leben, ohne dieses Element wäre ein Leben auf der Erde unvorstellbar.
Wir möchten dazu beitragen, den Schutz der Gewässer mehr in den Vordergrund zu stellen, damit Oberflächengewässer und Grundwasser als Bestandteile der Natur und als Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen gesichert und vor schädlichen Einwirkungen geschützt werden.
Ein wesentliches Ziel des Gewässerschutzes ist auch der Erhalt der Lebensgrundlage Wasser, also dafür zu sorgen, dass auch in Zukunft genug sauberes Wasser für alle vorhanden ist. Nachhaltiger Umgang mit der Ressource Wasser gehört untrennbar zum Gewässerschutz.
2. Sicherung geschichtlichen Wissens für die Nachwelt
Die Beschreibung des Dorf-Güller Wappens hat bei uns Neugierde hervorgerufen und den Forschungstrieb für die Gewässer und den Gewässerschutz gefördert. Welche Seen, Bäche und Gräben, Brunnen, Quellen und sonstige Gewässer gab es früher oder gibt es noch heute? Wie sieht es um den Gewässerschutz aus? Diese und ähnliche Fragen gilt es zu beantworten.
Wir möchten informieren durch eine Darstellung mit Karten, Basisdaten und Gewässergüte. Eine aktuelle Bestandsaufnahme konnte dadurch geleistet werden, dass mit Hilfe des Internet der Zugang zu Datenbanken genutzt wurde. So konnten Daten aus der Bestandsaufnahme der oberirdischen Gewässer in Hessen, die das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) im Jahre 2004 durchgeführt hat, zugrunde gelegt werden, ebenso Karten und Tabellen zur Gewässergüte, aus der Datenbank GESIS.
Durch die Ergebnisse dieser Datenbanken wird die Abschätzung des ökologischen Zustandes -Biologie und Chemie- und die Abschätzung des Gesamtzustandes deutlich. Diese Resultate haben einen orientierenden Charakter im Hinblick auf eine positive Denkweise zum Gewässerschutz.
Die Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL 2000) soll auch ökologische und sozialwissenschaftliche Bereiche regeln, in denen noch ein erheblicher Forschungsbedarf besteht. Erforschung und Nachweis der Gewässer in früherer Zeit war uns ein besonderes Anliegen. Über die Information und Darstellung hinaus ist uns der Erhalt der Natur und Umwelt besonders wichtig. Wir, die Dorf-Güller Heimatkundler, halten die Sicherung von geschichtlichem Wissen für die Nachwelt für sehr bedeutungsvoll.
Wir, das Projektteam des „Heimatkundlichen Arbeitskreises Dorf-Güll“, wollen mit der Dokumentation zum Gewässerschutz und damit zum Umweltschutz beitragen, möchten, dass mehr Engagement hierzu entsteht. Wir haben uns gefragt, was können wir für den Schutz der Gewässer, für die Umwelt unserer Kinder und Enkel tun? Welche konkreten Probleme existieren, welche Möglichkeiten der Realisierung bestehen?
3. Zusatz-Projekte zur Dokumentation
Wir haben uns entschlossen, zusätzlich zur Veröffentlichung unserer Dokumentation mehrere kleinere Projekte durchführen:
1. Sensibilisierung
· Präsentation der Broschüre
Die Präsentation sollte presse- und öffentlichkeitswirksam erfolgen.
Intention, Sinn und Zweck werden multimedial (Power-Point) dargestellt.
Eine Bildergalerie und die Posterserie des Bundesministeriums für Umwelt (BUM) ´Wasser ist Leben´ sollen der Erläuterung dienen.
Die Erwähnung der Teilnahme am Umweltprojekt der Volksbank Gießen wird in die Dokumentation aufgenommen.
2. Visualisierung
· Durchführung naturnaher Wanderungen
Gewässerwanderungen zur Welsbach-Quelle und entlang des Limes zu den Peterseen
3. Umsetzung
· Restaurierung des Trinkbrunnens in der Borngasse
· Renaturierung des Bachbettes Rostgraben zur Schaffung neuen Lebensraumes
· Planung eines Biotops am Rostgraben
4. Nachhaltigkeit sichern
· Schul- und Bildungsprojekt mit Pohlheimer Schulen
Das Schul- und Bildungsprojekt soll eine anspruchsvolle Gestaltung von Unterrichtseinheiten oder von Projekttagen ermöglichen, Kooperation mit Pohlheimer Schulen wird angestrebt. Im Das Internet bietet eine Reihe von höchst interessanten Bildungsmaterialien: Schülerarbeitshefte, Informationsbroschüren, Handreichungen für Lehrkräfte, Rätsel, Quiz, Computerspiele, Filme, Poster und Postkarten, Fachartikel, Flyer, Aufkleber, aktuelle Informationen und eine Mediendatenbank „H2O-Wissen. Eine Sammlung mit Bildungsmaterial haben wir bereits eingerichtet. So könnte jeder Schule ein Paket mit Arbeitsmaterial zum Gewässer und Umweltschutz zur Verfügung gestellt werden.
Das Projektteam des Heimatkundlichen Arbeitskreises Dorf-Güll
Manfred Ernst Horst Harnisch
Ewald Mulch Anja Sames-Postel
Dr. Gunter Ullrich Michael Wagner
Karl-Heinz Weber Klaus Haas (Projektleitung)
Die Erstellung der Dokumentation "Gewässer in Dorf-Güll" wurde im Juli 2011 abgeschlossen.
Im Herbst 2011 wurde eine kleine Auflage (50 Stück) gedruckt und nach einer Präsentation am 18.11.2011 wurde mit dem Verkauf begonnen.
Die Dokumentation kann zum Preis von 10 € bei Klaus Haas erworben werden.
1. Gewässer - Wanderung - 07.05.2011
Stationen:
Rostgraben - Bergheimer Brunnen - Birnkheimer Brunnen - Welsbachquelle
Eine genaue Beschreibung dieser Gewässer-Wanderung (mit Bildern) ist in der Dokumentaion "Gewässer in Dorf-Güll" enthalten.
2. Gewässer - Wanderung - 10.09.2011
Vom Rückhaltebecken Wolfsgraben - zum Ursprung des Wolfsgrabens - durch den Markwald zum Petersgraben - entlang des Limes - zu den Hügelgräbern auf den Kolnhäuser Kopf - zum Limes zurück - die Drei Teiche entlang - zum Deckelborn - den Jägerpfad entlang - zum Alten See - und dann nach Hause
Projekte im Jahr 2009
„Dorf-Güller Kalender 2010“
Motiv für die Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll: Wie können die Vereine der Freiwilligen Feuerwehr bei der Finanzierung zur Anschaffung eines neuen Mannschaftstransportfahrzeuges helfen?
Vorschlag und Idee von Klaus Haas (1. Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll): Herstellung und Verkauf eines „Dorf-Güller Kalenders 2010“ – Projektdurchführung mit dem Heimatkundlichen Arbeitskreis Dorf-Güll - Bildkalender - sollte historische und moderne Dorf-Güller Motive enthalten – Kalendarium enthält die wichtigsten Veranstaltungen der Dorf-Güller Vereine. Die Konzeption wurde am 09.03.2009 in der Vollversammlung der Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll vorgestellt.
Am 28.04.2009 wird ein Projektteam gegründet: Anja Sames Postel, Horst Harnisch, Karl-Heinz Weber, Ewald Mulch, Manfred Ernst, Klaus Haas. Das Team übernimmt unter der Leitung von Klaus Haas die Planung und Durchführung des Projektes. Erste Einzelheiten (Format und Aufmachung, Papierqualität, Bilderauswahl, Druck und Layout, Inhalt und Aussehen des Kalendariums, Gestaltung des Deckblattes) werden besprochen und festgelegt.
Arbeitssitzung am 14.07.2009: Materialbeschaffung, Organisation und Durchführung des Drucks, Herstellungsverfahren, Absatzwege, Pressearbeit, Finanzierung und Preisgestaltung, und alle restlichen Einzelheiten werden besprochen und festgelegt.
Arbeitssitzung am 27.10.2009: Herstellung des Kalenders durch das Projektteam (Aussortieren von Fehldrucken, Ordnen der Blätter, Schneiden und Falten der Deckblatt-Kopfzeile, Heften und Kleben der Blätter, Lochen, Aufkleber anbringen)
Verkauf ab 30.10.2010: Dank für ausgezeichneten Absatz an Personal der Bäckereifiliale Zörb, HKA, FFW, Landfrauen
Abschluss des Projektes am 01.02.2010: Übergabe der Spende, Pressetermin - verbunden mit Würdigung des Projektes und Danksagung an Sponsoren und Helfer
Danksagung
- an die Mitglieder des Projektteams für geleistete Arbeit
- an die beiden befreundeten Unternehmungen, die den Druck kostenlos
übernommen haben
- Karl-Heinz Weber, der Bilder zur Verfügung gestellt hat
- André Gather, der Fotos zur Verfügung gestellt hat
- Klaus Haas, der als 1. Vors. der VG alle Materialkosten gespendet hat
Reinerlös beträgt 800,00 Euro – Projektteam ist sehr zufrieden mit dem erzielten Erfolg, 160 Stück „Dorf-Güller Kalender 2010“ verkauft – Verkaufspreis je Stück 5,00 Euro, Geldübergabe am 01.02.2010 an Bernd Schöps, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Dorf-Güll
Würdigung des Projektes
„Gemeinsamkeit macht stark“ - dieser Leitspruch der Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll wurde vorbildlich umgesetzt – gemeinsame Projekte machen nicht nur Spaß – sondern bieten Gewähr für Erfolg – und stärken den Zusammenhalt der Vereine.
Motto: „Alle ziehen an einem Strang“
Projekte im Jahr 2008
Vortrag zum Limes am 11.04.2008 in der Arche
Ernst Otto Finger (Mitglied der Hessischen Archäologischen Gesellschaft) erläutert mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation die Entstehung und Bedeutung des Limes. Besonderes Interesse verdienen die neueren Forschungen und Ausgrabungen am Wetterauer Limes (Kohorten-Kastell bei Arnsburg). Anja Sames-Postel hatte die Organisation übernommen.
Limes - Workshop am 14.06.2008
"Erlebnisse und Informationen zum Limes" - unter diesem Titel wurde ein Workshop (Leitung: Klaus Haas) für die Power-Teenies Veranstaltung des Bezirkslandfrauenvereins an der Grüninger Warte veranstaltet. Limesturmbesteigung, Bastelarbeiten (Turm bauen, Landkarte zeichnen, Collage erstellen), Präsentation und Gruppenberichte begeisterten die Teenies.
Klavierabend am 31.05.2008 in der Klosterwaldhalle
Die Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll hatte zur Einweihung des Klaviers und zur Übergabe der Terrasse eingeladen. Der Heimatkundliche Arbeitskreis übernimmt einen Programmpunkt: Es wird eine Beamer-Show "Wissenswertes zur Klaviermusik" gezeigt. Klaus Haas hatte diese Show zusammengestellt und präsentiert.
Mitarbeit beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"
Mitglieder des HKA haben aktiv in den Arbeitsgruppen zu diesem Wettbewerb mitgearbeitet. Besonders zu erwähnen ist die Einleitung zur Präsentation des Dorfes für die Kommission am 26.08.2008. Angela Reinke und Klaus Haas spielten eine selbstverfassten Sketch "Was easses ean Dorf-Gell so schiee".
Projekte im Jahr 2007
Dorf-Güller Kultur- und Natur-Erlebnisweg - Juni 2007
Gemeinsam mit dem Obst- Gartenbauverein Dorf-Güll wurde dieses Projekt.
entwickelt und sorgfältig geplant. Eine Umsetzung erschien möglich, bei
entsprechender Förderung. Eine Fördermöglichkeit bestand bei der Volksbank
Gießen, die im Rahmen ihres Jubiläums die Förderung von Projekten mit
bis zu 15.000,-- € ausgelobt hatte. Unsere Bewerbung hatte leider keinen
Erfolg (bei 320 eingereichten Projekten). Die VB Gießen hat uns 600,00 €
gespendet.
Projekte im Jahr 2006
Wettbewerb zur Namensfindung des neuen Bürgerhauses in Pohlheim/Dorf-Güll
Dieses Projekt konnte mit der Einweihung des Bürgerhauses abgeschlossen
werden. Die Auswahljury hatte den Namen "Klosterwaldhalle" ausgewählt.
Die Auswahlentscheidung wurde bei der Einweihung des Bürgerhauses
am 08.09.2006 verkündet. Unter allen Einsendern wurden einige schöne Preise
ausgelost.
„Limes – Weltkulturerbe“ - Pohlheimer Limeswanderung
Wie wandelt man arabische Zahlen in römische Zahlen um?
Dieses Projekt hat am 3. Oktober 2006 stattgefunden. Nicht nur die
Teilnahme, sondern insbesondere der Inhalt unseres Projektes fanden
volle Anerkennung und war ein toller Erfolg. Ganz toll war das Engage-
ment unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Herzlichen Dank dafür.
Entwicklung des Stadtteiles Pohlheim/Dorf-Güll seit 1945
Es wird derzeit folgende Idee diskutiert:
Für jedes Jahr, beginnend ab 1945, könnte man ein Kalenderblatt erstellen.
Mit wesentlichen Inhalten zu diesem Jahr, begleitend eine CD-ROM.
Namensschilder für Haus- oder Familiennamen
Es könnte die Herstellung von attraktiven Namensschildern vermittelt werden. Die
Schilder könnten in Ton gebrannt werden und mit Namenszug, Motiven und einer
Buntglasglasur geschmückt sein.
Das Projekt "Entwicklung des Stadtteiles Dorf-Güll seit 1945" ist zurückgestellt. Art und Umfang der Thematik gestalten sich schwieriger als angenommen. Die von der UNI Gießen zugesagte Unterstützung blieb leider aus.
Auch ein angefertigtes Modell für ein Namensschild bringt keine verlässliche Nachfrage nach solchen Schildern. Walter Sames, der Initiator des Projektes ist leider verstorben.
Erste Projekte des Heimatkundlichen Arbeitskreises
von 1996 bis 2005
Erstellung des Bildbandes zur 1200-Jahrfeier
„Pohlheim/Dorf-Güll * 799 – 1999 * Geschichte in Bildern“

Dieser Bildband wurde im Auftrag der Stadt Pohlheim von einem Bildbandausschuss erstellt. Der Ausschuss wurde am 01.08.1992 bestellt und konnte 1999 zur 1200-Jahrfeier seine Arbeit erfolgreich beenden. So konnte dieser Bildband mit seinen 500 Bildern aus der Geschichte des Ortes zum Gelingen der Feierlichkeiten beitragen. Die vielen historisch wertvollen Bilder ermöglichen einen Rückblick auf die eigene Geschichte und das Begreifen von Heimat. Zum besseren Verständnis sind die Bilder mit Texten versehen und werden durch eine Kurzchronik, Kartenmaterial, Zeichnungen, Gemälde und eine Darstellung der frühgeschichtlichen Bodenfunde ergänzt.
Mitwirkung bei der 1200-Jahrfeier - 1999
- Mitwirkung bei der Grenzfahrt
- Mitwirkung beim kulturhistorischen Festabend im „Heimatspiel Schulstunde“
- Aufführung einer Schulstunde mit altdeutscher Schrift
- Erstellen eins Videos „Heimatspiel Schulstunde“
- Durchführung eines Ortsrundganges
Limeswanderung
entlang des Dorf-Güller Limes am 22.04.2001
Eine solche Wanderung zum Dorf-Güller Limes erfüllt den Anspruch des Heimatkundlichen Arbeitskreises. Wir konnten das Wall-Graben-System besichtigen und auch die Reste einiger Wachtürme aufsuchen.

Herr Norbert Kissel begeleitete uns fachmännisch und informierte mit interessanten, historischen Ausführungen. Ergebnis: Bei tollem Wetter wurde die Wanderung von 250 Limesfreunden aus nah und fern begeistert wahrgenommen.
Bierbraufest
Herstellung von selbstgebrautem Dorf-Güller „Ur-Bräu“ am 31.08.2002
Frage:
Warum wollen die Dorf-Güller Heimatkundler Bier selber brauen, wenn’s in jedem Supermarkt genügend zu kaufen gibt?
Antwort:
Wir haben herausgefunden, dass früher in Dorf-Güll Bier gebraut wurde – dies wollen wir jetzt selber praktizieren. Auch haben wir zu den ehemaligen Dorf-Güller Brauereien und Gaststätten historisches Material zusammengestellt. Und natürlich gibt es viele gute Gründe, selbst Bier zu brauen: Bierbrauen macht einfach Spaß! Bier ist ein Ausdruck von Lebensfreude und Optimismus. Immer ist die Vorstellung von Bier mit Kraft und Aktivität verbunden. Stets ... ...
Die Mitglieder des Heimatkundlichen Arbeitskreises Dorf-Güll veranstalten das 1. Dorf-Güller Bier-Braufest auf dem man selbstgebrautes Bier der Marke „Dorf-Güller Ur-Bräu“ genießen kann. In geselliger Runde wird uns ein Braumeister die hohe Kunst des Bierbrauens fachmännisch erläutern. Man kann den Ablauf eines Bierbrauprozesses in Theorie und Praxis erleben. Bei einem Glas „Dorf-Güller Ur-Bräu“ lohnt es sich, eine Ausstellung anzusehen mit vielen Bildern, Texten und Schautafeln zu den Themenbereichen „Dorf-Güller Brauereien und Gaststätten“ und „Alles Wissenswerte zum Bier".
Herausgabe eines Bildbandes
„Ortsbegehung – Vergangenheit und Gegenwart – Dorf-Güll 2002
Dauer des Projektes 2002 -2005

Wer gerne an unseren Themen mitarbeiten möchte,
bitte Kontakt aufnehmen mit
Klaus Haas * Telefon 06404 4249