27 Jan 2018

FANTA – Spielplatz-Initiative 2017 „Ein toller 13. Platz“

Kinderspielplatz „Hinter den Linden“ in Pohlheim/Dorf-Güll freut sich über einen Gewinn von 2.500,00 Euro!

Die Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll hat mit dem Spielplatz „Hinter den Linden“ in Pohlheim/Dorf-Güll bei der Fanta Spielplatz-Initiative 2017 teilgenommen und konnte einen stolzen 13. Platz erringen. So kann man sich über einen Gewinn in Höhe von 2.500 Euro freuen. Dabei musste man sich in einer enormen Konkurrenz durchsetzen. 402 Spielplätze aus ganz Deutschland waren für das Voting bei der Fanta Spielplatz-Initiative zugelassen. Gewinner mit 48.609 Votings wurde der Spielplatz „Brünnenplatz in Sinn. Unser Spielplatz „Hinter den Linden“ kam aüf einen tollen 13. Rang mit sehr erfreulichen 40.830 Votings.
Es galt, möglichst viele Menschen von unserem Modernisierungs-Konzept zu überzeugen und für die Online-Abstimmung zu mobilisieren. Mehr als eine Million Stimmen wurden in diesem Jahr abgegeben – neuer Rekord bei der Fanta Spielplatz-Initiative, die gemäß den Leitlinien für kreative Spielplätze des Deutschen Kinderhilfswerkes durchgeführt wird.

Kreatives Spielen fördert Entwicklung der Kinder

Um die gesellschaftliche Relevanz des Themas weiß Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Die hohe Zahl der Bewerbungen zeigt nachdrücklich, dass Spielplätze in Deutschland einen riesigen Bedarf an Unterstützung haben. Leider stehen in den Kommunen für den Erhalt von Spielplätzen immer weniger Mittel zu Verfügung. Dabei sollte an Spielplätzen nicht gespart werden, denn sie dienen der körperlichen, sozialen und seelischen Entwicklung von Kindern“, erklärt Hofmann. Die Kinderrechtsorganisation hatte die Initiative 2012 gemeinsam mit dem Getränkehersteller Coca-Cola ins Leben gerufen. Mit dem Engagement der Initiative für die Spielplatzsituation in Deutschland soll diesem Trend entgegengewirkt und ein gesamtgesellschaftliches Bewusstsein geschaffen werden, wie wichtig freies und kreatives Spielen für die kindliche Entwicklung ist. In den vergangenen fünf Jahren wurden im Rahmen der Initiative bereits mehr als 500 Spielplätze mit über einer Million Euro unterstützt.

Über die Fanta Spielplatz-Initiative

Die Fanta Spielplatz-Initiative wurde 2012 von Fanta zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, Aufmerksamkeit dafür zu schaffen, wie wichtig freies und kreatives Spielen für die kindliche Entwicklung ist. Deshalb setzt sich die Fanta Spielplatz-Initiative langfristig für kreatives und sicheres Spielen ein und unterstützt deutschlandweit beispielhafte Umbauten von Spielplätzen: Bislang wurden über 500 Spielplätze im Rahmen der Initiative mit mehr als einer Million Euro unterstützt. Für ihr gesellschaftliches Engagement wurde die Initiative 2013 mit dem Politikaward in der Kategorie „Corporate Social Responsibility“ ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter:

Facebook: www.facebook.com/fantaspielspass
Website: www.fanta.de/de/Spielplatzinitiative/
Deutsches Kinderhilfswerk: www.dkhw.de/unsere-arbeit/aktuelle-projekte/fanta-spielplatz-initiative/

Teilen
18 Mrz 2017

Motto der Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll für 2018

„Gemeinsam und optimistisch in eine starke Zukunft“

 Dies ist das Motto der Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll für das Jahr 2018.

 

 

                                          Wer etwas will, findet Wege.

                                                     Wer etwas nicht will, findet Gründe.

Teilen
27 Jan 2017

Fasching „Die wilden 70er“

Am 10. Februar 2018 ab 20:11 Uhr startet der diesjährige Vereinsfasching der Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll e.V.
mit vielen interessanten Programmpunkten. Lassen Euch überraschen…

Am 11. Februar ab 14:31 startet das Faschingstreiben für unsere Kleinen.
Auch hier erwartet Euch ein abwechslungsreiches Programm mit u.a. Kinderschminken und Glücksrad.

Teilen
16 Jan 2017

Mehrzweckgebäude jetzt innen hui

EIGENLEISTUNG Zum Neujahrsempfang in Dorf-Güll vorgestellt

POHLHEIM – (ag). „Ziehen Sie alle Schubladen auf und probieren Sie alles aus!“, forderte Klaus Haas die Vertreter der Dorf-Güller Vereine auf. Das frisch renovierte Mehrzweckgebäude an der Hangstraße wurde der Öffentlichkeit im Rahmen des Dorf-Güller Neujahrsempfangs vorgestellt.

Haas blickte in seiner Begrüßung auf das vergangene Jahr zurück. Während es in der Welt alles andere als gut gegangen sei, zog er eine positive Bilanz für den Pohlheimer Stadtteil. Insbesondere die Vereinsbörse, auf der sich Vereine und Gruppen mit ihrer Arbeit vorgestellt hatten, bezeichnete er als vollen Erfolg. Für das kommende Jahr wünschte er sich einen „schnellen Ausbau des schnellen Internets“ und mehr Wohnraum im Stadtteil. Karl-Heinz Kuhl, der maßgeblich als Bauleiter an den Arbeiten zum Mehrzweckgebäude beteiligt war, fasste die wichtigsten Schritte der beiden Bauabschnitte zusammen. Angefangen hatte alles mit einem Konjunkturprogramm für die Bauindustrie. In diesem Zusammenhang konnten 40 000 Euro genehmigt werden.

Der Hauptraum und das Foyer wurden renoviert und mit neuenn bodentiefen Fenstern versehen. Die dunklen Räume sind seither hell und freundlich. Im Jahr 2014 sei dann der zweite Abschnitt mit erneut 40 000 Euro genehmigt worden. Seither habe man 1500 Stunden in Küche und Toilettenanlagen verbracht. Alleine die Türen behindertengerecht zu verbreitern und zentnerschwere Betonstürze zu ersetzen sei nicht immer leichte Arbeit gewesen. Kuhl freute sich, dass die Arbeiten unfallfrei verlaufen seien. 50 Leute habe man insgesamt mobilisieren können. Mit etwa 44 000 Euro sei man 10 Prozent über der veranschlagten Summe geblieben, was bei öffentlichen Gebäuden vorbildlich sei.

Bürgermeister Udo Schöffmann griff das Thema Eigenleistung nur zu gerne auf. Rechne man nur mit einem Stundenlohn von 40 Euro, hätten die Dorf-Güller Bürger für die Stadt eine Leistung von 60 000 Euro erbracht. Dabei wäre der Stundenlohn noch eher sehr niedrig angesetzt. Als Verwaltungschef sei er froh über dieses Engagement. Schöffmann brachte auch eine gute Nachricht mit. In Sachen Renovierung werde es weiter gehen. Im Moment könne man noch „innen hui und außen pfui“ sagen. Daher sollen in einem weiteren Bauabschnitt Fassadendämmung und Dachsanierung erfolgen.

Auch zum Thema schnelles Internet hatte das Stadtoberhaupt gute Nachrichten. Auch wenn es nicht so schnell gehe, wie es sich mancher wünsche. Anstatt Ende Dezember werde jetzt Ende März mit dem Start des Ausbaus gerechnet, wenn die Witterung es zulasse.

Aus den Einnahmen des Dorf-Güller Winterzaubers wurden die Kinderoase mit 150 Euro und die Jugendarbeit der Theatergruppe mit 100 Euro gewürdigt. Martin Diehl und Matthias Rüb überreichten die Beträge an den Kirchenvorstandsvorsitzenden Werner Schöps und an den Leiter der Theatergruppe, Klaus Haas. Insbesondere da in diesem Jahr das Motto der Vereinsgemeinschaft „Kinder und Jugend in die Vereine“ lautet, sei es wichtig, dieses Engagement zu unterstützen.

Foto: Gather / Martin Diehl (l.) und Matthias Rüb (r.) überreichen während des Neujahrsempfangs in Dorf-Güll Spenden an Klaus Haas (2.v.l.) und Werner Schöps.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 16.01.2017

Teilen
06 Dez 2016
08 Nov 2016

1. Dorf-Güller Vereinsbörse

PREMIERE Klaus Haas freute sich über 16 Dorf-Güller Vereine und Gruppen, die sich pfiffig präsentierten

DORF-GÜLL – (ag). „Mitmachen!“ war das Motto der ersten Dorf-Güller Vereinsbörse. So präsentierten 16 Vereine und Gruppen in der Klosterwaldhalle mit Informationen, Fotos und Exponaten ihre Arbeit. Organisiert wurde die Messe für Vereine von der Vereinsgemeinschaft, die im Jahr 1999 zur 1200-Jahr-Feier gegründet wurde. Diese kümmert sich um die Belange der Vereine und tritt jedes Jahr als Ausrichter des Dorf-Güller Faschingsballs in Aktion.

Klaus Haas, Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft, zeigte sich zuversichtlich, dass sich ein langfristiger Werbeeffekt für das Dorf-Güller Vereinsleben einstellen werde. Mit Trampolin, einem Kasten und einer Weichbodenmatte hatte der Sportverein eine Spielwiese für die jüngsten Besucher aufgebaut. Auf Fotos waren die Ausschnitte aus dem Vereinsalltag zu sehen. Dicht umlagert war auch der Monitor der Theatergruppe „Die Frösche“. Bühnenszenen aus zehn Jahren Theaterspiel in der Klosterwaldhalle begeisterten die Standbesucher. Bei einem Gewinnspiel waren DVDs mit den gesammelten Werken des deutschen Humoristen Loriot zu gewinnen.

Die katholische Gemeinde „Sankt Martin“ zeigte sich als Kreuzfahrer. 25 Jahre nach der Kirchenweihe in Watzenborn-Steinberg war man mit der Arche unterwegs. Der Gesangverein „Heiterkeit“ unter Chorleiter Martin Gärtner setzte auf eine Mischung aus Fotos und einem gemeinsamen Liedvortag. Die Sänger schafften es nicht nur, die anwesenden Vereine in ein achtstimmiges Quodlibet einzubinden, sondern auch ein gemeinsames Chorstück, in dem die Dorf-Güller die Hauptrolle spielten, einzustudieren. Viel Spaß beim gemeinsamen Singen und herzlicher Applaus für Gärtner waren die Folge. „Deswegen werde ich Mitglied im VdK“, hatte der Ortsverband Holzheim/ Dorf-Güll seinen Stand betitelt. Das Motto des Sozialverbands lautet „Wir lassen keinen allein!“ Auf das Lutherjahr stimmte die evangelische Kirchengemeinde ein. Kulinarisch ging es beim Obst- und Gartenbauverein zu. Besonderes Augenmerk legten die Fachleute auf die erste Ernte des im Jahr 2015 gepflanzten „Freiherr von Haller“, einer äußerst schmackhaften und haltbaren Tafelapfelsorte. Der Kleintierzuchtverein setzte auf lebende Tiere. Wellensittiche, Hühner und Tauben wurden von den traditionsbewussten und erfolgreichen Züchtern präsentiert.

Der Verein „Schule für alle im Landkreis Gießen“ präsentierte seine Ziele mit Flyern. Migrationsschicksale, gerechte Noten, Zeitmangel im Unterricht und Nachhilfe waren hier Themen. Eher unbekannt ist in Dorf-Güll der Verein „Stolpersteine in Pohlheim“. Schicksale von jüdischen Mitbürgern in Garbenteich, Grüningen, Holzheim und Watzenborn-Steinberg wurden thematisiert. „Schenk mir einen Stern“, darum bat die Pohlheimer Rumänienhilfe. Hier werden derzeit Weihnachtspäckchen für bedürftige Kinder in Siebenbürgen gepackt.

Ein Video der 1200-Jahr-Feier zeigte der Heimatkundliche Arbeitskreis, nebenbei gab es Informationen zu Brauereien in Dorf-Güll, der Brunnenrenovierung in der Borngasse, den Gewässern im Dorf und dem alten Rathaus. „Stadt – Land – Frau mit frischem Wind!“ lautete das Motto des Dorf-Güller Landfrauenvereins. Der Verein warb mit seinem Vortragsprogramm und zeigte selbstgemachte Seifen, Bilder und Handarbeiten. Die evangelische Gemeinschaft Holzheim/ Dorf-Güll setzt auf Jugendarbeit. Der Jugendtreff „Holz-Güll“ findet jeden Dienstag um 19.45 Uhr im Gemeinschaftshaus in Holzheim statt.

Die Flüchtlingshilfe betreut Mitbürger aus Eritrea, dem Jemen und Somalia. Arbeitsschwerpunkt sind die Versorgung mit Fahrrädern, Fahrdienste, Kinderbetreuung, Sprachunterricht, die Einrichtung einer Küche in der Gemeinschaftsunterkunft, Hilfe bei Behördengängen und Hilfe beim Zugang zum Arbeitsmarkt. Einer der Kernwünsche lautet: „Wir brauchen Wohnungen in Dorf-Güll!“

Die Feuerwehr präsentierte sich mit ihrer Arbeit in der Minifeuerwehr für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren, der Jugendfeuerwehr bis 17 Jahren und der aktiven Wehr, welcher man bis zum Alter von 65 Jahren angehören kann. Geräte und Ausrüstungsgegenstände zum Anfassen wurden gezeigt.

Für das leibliche Wohl sorgte Marion Yilmazer, Chefin der örtlichen Backstube.

 Foto: Gather / Gut besucht war die erste Vereinsbörse in Dorf-Güll

Quelle: Gießener Anzeiger vom 08.11.2016

Teilen
13 Okt 2016

Ungebrochene Spielfreude

DORF-GÜLL – (mbe). Zehn Jahre Freude am Theater: In Dorf-Güll, dem kleinen südlich gelegenen Pohlheimer Stadtteil, feiert die Theatergruppe „Die Frösche“ deswegen Jubiläum. Von der „Fußballrevue“ bis zu „Best of Loriot“ hat es zwar einiges an Wandel gegeben, geblieben ist jedoch die ungebrochene Spielfreude der Dorf-Güller. Die soll am 29. und 30. Oktober im Mittelpunkt stehen, wenn Stücke von Loriot auf dem Programm gespielt und auf der Klosterwaldbühne präsentiert werden.

Es begann im Jahr 2006. Die positiven Erinnerungen an das Theaterstück „Heimatkunde Dorf-Güll“, das die Dorf-Güller zur 1200-Jahrfeier gespielt hatten und die Einweihungsfeierlichkeiten zur Klosterwaldhalle hatten den Wunsch nach Gründung einer Theatergruppe im Ort geweckt. Der Heimatkundliche Arbeitskreis war diesem gerne gefolgt und hatte für den 10. November 2006 zur Gründung eingeladen. Die zehn Gründungsmitglieder waren sich schnell einig: Die Theatergruppe wird „Die Frösche“ heißen, die Leitung übernimmt Klaus Haas. Spaß, Geselligkeit und Freude am Theaterspiel sollen im Vordergrund stehen. Auch an die Pflege des Brauchtums, insbesondere der Dorf-Güller Mundart, wurde gedacht.

Als erster Auftritt wurde eine Theateraufführung zum 60-jährigen Vereinsjubiläum des Sportvereins, das war im März 2007, geplant. Doch gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Stück überaus schwierig. So wurde schließlich eine eigene „Fußballrevue in sechs Szenen“ zusammengestellt. Es spielten und sangen nicht nur „Die Frösche“, sondern Fußball-Meistermannschaften der Damen und Herren hatten viel Spaß am Bühnenauftritt und am Gesang der alten Fußball-Hymnen. Die Zuschauer waren begeistert, die Darsteller höchst zufrieden.

Noch im gleichen Jahr veranstaltete die Vereinsgemeinschaft eine Benefiz- Veranstaltung, um die Klosterwaldhalle mit einem Konzertklavier auszustatten. „Die Frösche“ gestalteten gemeinsam mit dem Gesangverein die „Theater- und Musik-Gala“ – der Erlös ging an die Vereinsgemeinschaft – das Klavier konnte gekauft werden. So war die Truppe nicht nur mit Theaterspiel (Sketch „Die Heiratsanzeige“, Musik-Casting-Show und Loriot-Sketch „Das Klavier“, sondern auch als Spender beteiligt. In den folgenden Jahren nahm die Theatergruppe eine beachtliche Entwicklung. Die Ansprüche, die Gemeinschaft der Dorf-Güller Vereine und Gruppen zu fördern, heimatkundliche Projekte durchzuführen sowie anspruchsvollere Stücke zu spielen, nahmen zu. Gleichzeitig sollte stilvolle Unterhaltung geboten werden, Charme und Witz durften nicht fehlen. Zu der Auswahl von Stücken, die mit sehr viel Freude für das Publikum gespielt wurden gehören: „Die Juwelen der Fürstin“, „Die Pferdekur“, „Die Frääschgieker“, „Hubertus und der Wunderguru“, „Naut wäi Redensoarte“, „Hase oder Hund“, „Die Hellseherin“, „Das Sonntagskonzert“, „Pipapola“, „Best of Loriot“, „Bockwurst und Kartoffelsalat“, „Der Schwiegersohn im Doppelpack“ oder auch „Ein Gourmet auf Abwegen“.

Für andere zu spielen, Spaß und Humor zu vermitteln war stets ein Anliegen für „Die Frösche“. So gab es auch immer wieder Anfragen und Wünsche der Vereine und Gruppen. Und gerne hat man mit kleineren Auftritten, Sketchen, Gedichtvorträgen und Bühnenspielen für anspruchsvolle Unterhaltung bei den Veranstaltungen und Feierlichkeiten der Dorf-Güller Vereine gesorgt.

Es ist aber nicht so, dass „Die Frösche“ nur Theater spielen. Schon bald nach der Gründung entstand auch eine Gesangsgruppe, das „Froschquartett“. Diese Gruppe war und ist gefragt und beliebt beim Dorf-Güller Fasching, bei Geburtstagen, beim Senioren-Nachmittag, beim Erntedankfest oder auch bei Vereinsjubiläen.

Sehr erfreulich ist, dass Holger Düringer mit seiner Gitarre neuen Schwung in die Gruppe gebracht hat.

Die Theatergruppe Dorf-Güll ist kein Verein mit festen Mitgliedern, Vorstand und Vereinsbeiträgen. Man versteht sich als Freizeitgruppe, jeder der Spaß am Theaterspiel hat, kann mitmachen und ist herzlich willkommen, seine Fähigkeiten einzubringen. So ist es nicht verwunderlich, dass bereits über 40 Personen mitgespielt haben. Allerdings besteht das Ensemble auch aus einem sehr festen Kern von etwa 15 aktiven Akteuren. Spielbetrieb und Frösche-Treffs werden gemeinschaftlich organisiert: Bühnenbilder, Kostümierung, Terminierung und die gesamte Organisation wird vom Ensemble gemeinsam beraten und beschlossen. Dass dies alles in der Freizeit und ohne Gage geleistet wird, ist selbstverständlich. Für die größeren Veranstaltungen sind allerdings zusätzliche Helfer notwendig, die beim Bühnenbild, bei der Tontechnik, in der Küche und an der Theke mithelfen. Dafür sind „Die Frösche“ sehr dankbar.

Neuen Schwung und einen Wandel im Ensemble brachten zuletzt die Überlegungen und Maßnahmen zur Gewinnung neuer Mitglieder. „Die Frösche“ sind sehr froh, dass es im Jahr des Jubiläums gelungen ist, neue Mitglieder zu gewinnen und eine Jugendgruppe mit acht Jugendlichen aufzubauen.

Bei den Überlegungen, wie man ein Jubiläum feiern soll, war schnell klar, man tut das, was man am besten kann und was am meisten Freude macht, nämlich: Theaterspielen. Aus der Auswahl von Stücken haben sich „Die Frösche“ entschieden, wieder Sketche von Loriot zu spielen und erstmals wird die Jugendgruppe auftreten.

Theaterwochenende

Es wird ein Theaterwochenende stattfinden: Und zwar am Samstag, 29. Oktober (ab 19 Uhr) und am Sonntag 30. Oktober (ab 16 Uhr) in diesem Jahr in der Klosterwaldhalle.

Folgende Sketche sollen aufgeführt werden: Heimoperation, Liebe im Büro, Eheberatung, Zeugnisse, Der Zauberer, Herren im Bad, Der Lottogewinner, Weihnacht und Vertreterbesuch.

Die Theatergruppe Dorf-Güll „Die Frösche“ möchte ein wenig von dem feinen Humor, mit dem Loriot Generationen von Zuschauern begeistert hat, an ihr Publikum weitergeben und lädt deswegen bereits jetzt herzlich zum Jubiläums-Theater ein.

 

Foto: Gather / Stielecht nach Loriot: „Die Herren im Bad“, links Klaus Haas und rechts Hubert Sames, mit Quietscheente und den weiteren Mitgliedern der Theatergruppe „Die Frösche“ im Jubiläumsjahr.

Quelle: Gießener Anzeiger vom 13.10.2016

Teilen

© 2017 Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll e.V.

Klick mich